crowded bars

2010
1217

Can never understand why people want to hang out in crowded bars. Give me a lonely dump any day.

Darcel

nicht zu vermieten

2010
1207


FLAIR BAR / nicht zu vermieten / Plakate anbringen verboten | thnx ariel

Sweet Home mit 20 Zoll

2010
1130

Ein riesiger Raum und trotzdem nur ein Laptop mit fürchterlich kleinem Monitor. Um als Grafiker vernünftig arbeiten zu können, sollte es schon mindestens ein 20-Zoll Monitor mit hoher Auflösung sein, damit man Details erkennt und nicht ständig zoomen muss.

#comment of the week

und einen herzlichen dank an die verteidigungszuschriftenkommentare von lieben freunden (und merci christian für die bildüberarbeitung). big up!

Sweet Home […] in einer Fabrik

Flyer für Abipartys

2010
1126

Ich werd irgendwann Designer und lande in irgendeiner Klitsche und mach Flyer für Abipartys

Stil klingt immer so überheblich. Ich könnte jetzt so tun, als wäre ich ein absolut tiefgehender Gestalter. Bin ich aber nicht und ich hab für meinen Stil auch keine Beschreibung.

Diese Redwendungen und Beschreibungen von Bildredakteuren und Art-Direktoren haben mich anfangs total genervt, weil ich praktisch deren verlängerter Arm war. Die das Gehirn, und ich hänge da taub mit Stift an deren Körper und warte, dass die irgendwelche Nervenbahnen aktivieren. Ich sollte nur ausführen, was die sich vorstellen.

Freundschaft definiert sich ja heute sowieso eher über ein gut gesetztes “gefällt mir” statt über anfassen.

Das mag zwar scheiße aussehen, ist aber meine Sicht der Dinge und die Umsetzung mein In-Dieser-Welt-Seins. Wie ich vorhins schon meinte, Du lebst halt in dieser Welt dein vermeintlich einziges Leben, also guck es Dir an und probier es aus. Solange du niemanden vermöbelst oder zerstückelst machst du alles richtig.

Frank Höhne

(Kernkraftanlage+Bauschutt)

Someone Just Killed Me

2010
1114


Donald Urguhart – Someone Just Killed Me

Kunstproduktion & Popindustrie

2010
1114

Elitär ist das richtige Stichwort – so sehe ich einen Großteil der Kunstproduktion. Aus dieser Richtung komme ich persönlich – meine Eltern betreiben eine experimentelle Theatertruppe, viele meiner Freunde und auch mein Freund machen ziemlich elitäres Zeug. Deshalb ist das keine echte Herausforderung für mich. Was jetzt nicht heißen soll, dass ich eine tolle Konzeptkünstlerin wäre. Ich finde es nur viel reizvoller, im popkulturellen Feld zu arbeiten. Aber vielleicht ändert sich das, wenn ich älter werde. Darüber mache ich mir viele Gedanken: Wie man in der Popindustrie in Würde altern kann, ohne darauf festgelegt zu werden, was sich für eine Frau in einem gewissen Alter gehört. Vielleicht muss ich mich früher oder später auf die intellektuellere Schiene verlagern.

Robin Miriam Carlsson

Kunst liegt im Auge des Betrachters

2010
1109

Und warum gibt es Kunst frug ich nochmal und leere, erstaunte Gesichter schauten von ihren Handys auf. Na, Kunst gibt Sinn, und ist wertvoll und schön und sieht gut aus und gefällt mir und ist cool und.

Wenn also der Betrachter ausschließlich bestimmt, was Kunst ist, Kunst also relativ ist, und zwar vollständig relativ zum Betrachter, wie kann ich dann wissen, ob Kunst überhaupt existiert?

Wenn nur fast alles relativ ist, dann gibt es etwas absolutes, einen Nullpunkt im Koordinatensystem, den es zu finden gälte, koste es was es wolle, denn dort besteht Hoffnung auf Wahrheit.

Wir brauchen eine Konstruktion, die so etwas ist wie “risikoarmes Vertrauen aufgrund von starken Indizien”.

Gerd Brunzema – Jedem seine Kunst

Street Culture in 2010

2010
0927

Concluding, there will never again be a global trend to cash in on. Positive or negative, I don’t know. We need to learn to accept the fact that street culture and hence street wear is a niche movement. Furthermore, in order to repair the damage no one but ourselves has done, we need to go back and come up with a set of ethical & moral guidelines acceptable to us all and live by them. When we started selling out to the next big whig for a few grand, we destroyed everything.

Steven Vogel – Street Culture in 2010. Taking Stock.

Zurich, for a Song

2010
0927

I’ve always considered skiing an expensive way of acquiring a broken leg. Chocolate? I like See’s. It comes from California. Watches? Who needs one when you have an iPhone?

Charles Isherwood – Zurich, for a Song

I’ll Take 2 MasterCards and a Visa, Please

2010
0923

When you’re shopping for stolen credit and debit cards online, there are so many choices these days.

For all those who are asking, payment is made via LibertyReserve and/or Webmoney, virtual currencies that are popular in the underground.

Brian Krebs – I’ll Take 2 MasterCards and a Visa, Please

from pathos to paranoia

2010
0913

I am a regular if not exactly enthusiastic patron of my local bookshop. I try to buy at least some books there because I cling to the belief that it’s important to maintain those businesses which put a human face on the exchange of money for goods and services.

What I’m trying to say is that this is a functioning relationship, albeit one of a circumscribed kind: I write books; they sell books; I buy books from them (although not my own, because I know what’s in those ones already).

No, I thought, it’s true: this man has been doing these Shrigleyesque drawings and writings for years now, and he is doomed to utter obscurity, whereas David Shrigley probably lives high on the hog, sipping Kir Royal cocktails from the bra cups of deeply aroused and admiring Hollywood stars. Yes, this man – and perhaps thousands of other men and women – will labour away at their shriggles, yet be unable to gain any purchase on the public realm.

In conclusion, then, there are many, many Shrigleys out there; some of them are mutants – others are not wholly viable, still more may be necessary in their own strange way, but there is only one essential Shrigley.

Will Self – The Essential David Shrigley

halbwach/halbschlafend

2010
0908

Es gibt schlimme Zeiten, oft über Monate, da stehe ich in Allerherrgottsfrühe um 5 Uhr morgens auf – das ist das Schrecklichste, es gibt wirklich nichts Schlimmeres für mich. Dabei gibt es kaum Schöneres als morgens halbwach/halbschlafend im Bett zu liegen. – und fange um 6 Uhr an zu arbeiten, damit ich bis zum allgemeinen Arbeitsbeginn um 10:00 einiges weggeschafft habe. Das sind kostbare vier Stunden, von denen fast niemand weiß oder sie je honorieren wird, aber es ist die einzige Möglichkeit für mich den Tag vorzubereiten, mich meinen Aufgaben zu stellen, mich zu sensibilisieren, was mir sehr wichtig ist.

Mario Lombardo in Bunte Unordnung

(Bureau Mario Lombardo)

Knit-ted

2010
0908

The most important thing is to feel good in what you are wearing – to be happy and confident – that’s all that matters!

Knit-ted

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